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Veganer Diätplan

Mit dem veganen Diätplan erfolgreich abnehmen

Die Ernährung von Veganern setzt sich bekanntlich ausschließlich aus rein pflanzlichen Lebensmitteln zusammen. Demnach besteht ein veganer Diätplan zu großen Teilen aus Hülsenfrüchten, Gemüse, sowie aus Vollkornprodukten. Wer sich also vegan ernährt, vermeidet die Aufnahme von Produkten, die einen tierischen Ursprung besitzen. Zahlreiche Veganer verzichten aber nicht nur auf tierische Lebensmittel, sondern ebenso auf Kosmetika, sowie auf Kleidung, die mit Tierversuchen oder Tierprodukten in Zusammenhang stehen.

Während bei einem vegetarischen Diätplan weiterhin Milchprodukte, sowie Eier verzehrt werden dürfen, fallen diese tierischen Nahrungsmittel während einer veganen Ernährungsweise ebenfalls weg. Zudem finden sich bei der veganen Ernährung außerdem noch zusätzliche Formen der Nahrungsaufnahme, die Veganer in Anspruch nehmen können. So gibt es hier, zum Beispiel, die bio-vegane Form, wo ebenso ökologische Aspekte beim Anbau eine Rolle spielen. Die frugane Form hingegen besteht hauptsächlich aus Nahrungsmitteln, wie Früchte, Nüsse, sowie Samen, während es hier auch die reine Rohkosternährung gibt.

Welche Nahrungsmittel dürfen während der veganen Diät gegessen werden, welche nicht?

Veganer Diätplan
Die Rezepte der veganen Diät setzen sich stets aus alternativen Nahrungsmitteln zusammen, die statt der unerlaubten Lebensmittel zum Einsatz kommen. Verboten sind hier demnach Produkte, wie Sahne, Eier, Tiermilch, Joghurt, Käse, sowie auch Honig.

Ein guter Fleischersatz sind in diesem Fall Nahrungsmittel, wie Avocados, Tofu, Soja und Seitan. Gilt es hingegen einen Ersatz für Eier zu finden, eignen sich hier Pfeilwurzelstärke, Lupinenmehl, sowie Kichererbsen-und Sojamehl, denn diese Lebensmittel beinhalten pflanzliches Eiweiß.

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Tierische Milch lässt sich zudem durch Soja-, Kokos-, Mandel-, Nuss-, wie Reismilch ersetzen. Wer zudem gerne Honig zu sich nimmt, kann diesen gegen Ahornsirup oder gegen Zuckerrübensirup eintauschen. Des Weiteren können Joghurt, Käse, wie Sahne durch Soja, sowie durch Lupinen-Produkte ersetzt werden.

So könnte ein Tagesplan nach veganem Diätplan aussehen:

  1. Frühstück

Müsli mit Früchten, wie Banane, Apfel, Haferflocken und Hafermilch oder ein Scheibe Brot mit Marmelade.

  1. Mittagessen

Nudeln ohne Eier mit Tomatensoße oder eine Gemüsepfanne mit Kartoffeln, Bohnen, Mais und Karotten.

  1. Abendessen

Tofu mit Chili oder Sojafleisch mit Kartoffelsalat

  1. Zwischenmahlzeit gegen den kleinen Hunger

Eine Handvoll Rosinen, eine Karotte oder Trockenfrüchte

Eigentlich lässt sich ein veganer Diätplan recht einfach zusammenstellen, wenn Anwender wissen, welche Nahrungsmittel sie verwenden dürfen und welche nicht. In Reformhäusern lassen sich, beispielweise, immer Nudeln finden, die keine Eier enthalten. Gleiches gilt auch für verschiedene Brotsorten.

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In zahlreichen Süßigkeiten sind zudem nicht nur Milch, Eier, wie Butter zu finden, denn auch tierische Gelatine wird hier zur Herstellung verwendet, so dass auch diese Leckereien während  einer veganen Diät nicht gestattet sind. Reine Erdnussbutter hingegen darf gegessen werden, da viele Hersteller in diesem Fall auf Butter verzichten. So besteht Erdnussbutter meist aus pflanzlichen Ölen, sowie aus Erdnüssen.

Ist ein veganer Diätplan gesund?

Wer innerhalb von zwei bis drei Wochen ein paar überflüssige Kilos verlieren möchte, kann dies mit Hilfe eines veganen Diätplans gut in die Wege leiten. Kommen lediglich pflanzliche Lebensmittel auf den Tisch ist es möglich innerhalb einer Woche zwischen zwei und drei Kilogramm abzunehmen.

Auch Pflanzen bringen in der Regel nicht nur viele Vitamine mit, sondern enthalten ebenfalls Kalium, Eisen, Mangan, wie Zink. Kommt ein veganer Diätplan allerdings längere Zeit zum Einsatz, kann dieser einen Proteinmangel hervorrufen, denn die optimale Verfügbarkeit von Eiweiß kann bekanntlich nur durch eine Mischung von tierischen und pflanzlichen Nahrungsmitteln erreicht werden.

Vor allem Frauen, wie Männer, die allzu gerne Fleisch und Wurst essen, werden bei dieser Diät jede Menge Disziplin benötigen. Wer, allerdings auf Dauer nicht mit Tofu-, wie Sojaprodukten auskommen möchte, kann diese Nahrungsmittel auch wieder durch Eier oder Fisch ersetzen. Damit die Gewichtsabnahme zudem noch effektiver voranschreitet, empfiehlt es sich außerdem Sport zu treiben.

Verzichten sie auf Süßigkeiten und Fett

Süßes, wie fettes Essen begünstigt bekanntlich eine Gewichtszunahme, sowie andere gesundheitliche Beschwerden. Diese negativen Effekte bescheren außerdem auch stark verarbeitete Nahrungsmittel. Ein veganer Diätplan dagegen besteht ausschließlich aus gesunden Lebensmitteln.

Wer hier ausreichende Mengen Obst in seinen Ernährungsplan mit einbaut, wird zudem auch kaum Heißhunger auf Süßigkeiten verspüren. Schon zwei tägliche Portionen Obst reichen aus, um den Körper mit den nötigen Vitaminen, sowie mit Fruchtzucker zu versorgen. Als Durstlöscher empfiehlt es sich auf ausreichende Mengen kalziumreiches Wasser, sowie auf ungesüßte Teesorten zu setzen.

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Über Robert Milan

Der Autor ist seit dem Jahr 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung.

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