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Wie lässt sich Depotfett während einer Stoffwechseldiät abbauen?

Bestimmt kennen auch Sie das, an einigen Körperstellen scheint das Fett regelrecht über Nacht zu verschwinden, während die Problemzonen trotz aller Bemühungen da bleiben, wo sie sind. So haben viele Männer meist mit einem ansehnlichen Bauch zu kämpfen, während Frauen über ihre breiten Oberschenkel und ihren dicken Po klagen. Trotz Diätprogramm scheinen diese Problemzonen auch kaum verschwinden zu wollen.

Vor allem Frauen können davon meist ein Lied singen, denn oftmals schwindet das eingelagerte Fett bei den Damen an Körperstellen, wo es gar nicht nötig ist. Die Rede ist hier von der Oberweite, denn der Busen scheint sich während einer Diät stets als erstes zu verkleinern.

Der menschliche Körper ist insgeheim keineswegs nett. So wollen wir eigentlich unser sogenanntes Depotfett abbauen, allerdings sieht unser Körper dies gar nicht ein und hält daran fest. Schließlich schützt genau dieses Fett die inneren Organe und verhindert, dass der Körper auskühlt.

Des Weiteren dienen die Fettdepots zudem als Energiereserve, wenn diesem nicht ausreichend viel Nahrung zur Verfügung steht. Somit ist es kaum verwunderlich, dass unser Körper nicht gerade erpicht darauf ist etwas von seinem Depotfett zu opfern, nur um uns ein attraktiveres Äußeres zu bescheren.

Warum ist Depotfett für den Körper wichtig?

Wie lässt sich Depotfett während einer Stoffwechseldiät abbauen?
Wie schon gesagt, ist das Depotfett, auch als Speicherfett bezeichnet, durchaus bedeutend für den menschlichen Körper. Genau dieses Fett ist es, welches es dem Menschen ermöglich ganze 40 Tage ohne Nahrung auszukommen.

So besteht ein normalgewichtiger Körper aus etwa 15 bis 25% Depotfett, während Adipositas-Patienten oder auch Übergewichtige oftmals über 50% Speicherfett verfügen. Da dieses spezielle Fett also bedeutend für den menschlichen Organismus ist, wird dieses zügig, wie langfristig im Körper eingelagert.

Bauen Sie Ihr Depotfett mittels einer Stoffwechseldiät ab

Damit wir Depotfett abbauen können, muss es zu einer negativen Energiebilanz kommen. Also gilt es weniger Kalorien aufzunehmen, als der Körper eigentlich braucht. Dies lässt sich erreichen, indem wir entweder weniger essen oder aber unsere körperlichen Aktivitäten enorm steigern. Die Stoffwechseldiät setzt auf Erstgenanntes und sorgt demnach für eine Reduzierung der Kalorienaufnahme, so dass es mit Hilfe dieses Diätprogramms ebenfalls zu einem Abbau von Depotfett kommt.

Es gibt nachweislich Anwender, die durch die Stoffwechseldiät innerhalb von drei Wochen bis zu 12 Kilogramm Speicherfett verloren haben. In diesem Fall gilt es aber auch zu erwähnen, dass die Probanden ein sehr hohes Ausgangsgewicht mitbrachten.

Wie lässt sich nach der Stoffwechseldiät weiterhin Depotfett abbauen?

Im Normalfall wird eine Stoffwechseldiät nicht länger als 21 Tage durchgeführt. Je nach Ausgangsgewicht kann es also sein, dass nach Ende der Diät immer noch genügend Speicherfett im Körper zugegen ist. Somit gilt es auch nach diesem Diätprogramm weiterhin dafür zu sorgen, dass das eingelagerte Fett schwindet. Durch ein regelmäßiges Sportprogramm oder aber auch durch eine dauerhafte Low-Carb-Ernährung lässt sich dies häufig am besten erreichen.

Mittels Low-Carb Speicherfett verlieren

Im Prinzip handelt es sich bei der Stoffwechseldiät um nichts anderes, als um eine Low-Carb-Ernährung. Wobei es hier aber zu beachten gilt, dass es verschiedene Formen dieser besonderen Ernährungsweise gibt. So zählt die Stoffwechseldiät in diesem Fall zu den extremen Ernährungsformen, wenn es um Low Carb geht. Ist die erste Gewichtsreduktion aber bereits erfolgt, kann eine eher moderate kohlenhydratarme Kost die weitere Abnahme unterstützen.

Während der ersten Phase gilt es vorzugsweise pro Tag nur maximal 30 bis 50 Gramm Kohlenhydrate aufzunehmen. Nach dieser Anfangsphase empfiehlt es sich dann täglich nicht mehr als 100 Gramm Kohlenhydrate zu sich zu nehmen. Diese Grenze kann sich allerdings auch ein wenig verschieben, denn Alter, Geschlecht, sowie die eigene Genetik spielen auch hier eine Rolle.

Wer Depotfett abbauen will, muss Fett nicht meiden

Nach, wie vor glauben viele immer noch, dass Fett dick macht. Diese Annahme ist aber nicht ganz richtig, denn die richtigen Fette sind sogar äußerst wertvoll. In diesem Fall sprechen wir von den essenziellen Fettsäuren. So gibt es zwar lebenswichtige Fette, allerdings keine essenziellen Kohlenhydrate, die der Körper unbedingt benötigt. Zahlreiche Menschen glauben zwar, dass der menschliche Körper ohne Kohlenhydrate nicht auskommen kann, dies ist aber nicht wahr.

Braucht der Körper Energie kann er diese ebenso aus Fetten gewinnen. Hier sprechen wir von einem Stoffwechselprozess, der sich Ketose nennt. Nehmen Sie also keine Kohlenhydrate über die Nahrung auf, beginnt der Organismus sich umzustellen und holt sich dann die benötigte Energie aus den Ketonen, anstatt diese aus der Glucose zu gewinnen. So kann es zu Beginn einer solchen Ernährungsumstellung erst einmal zu Müdigkeitserscheinungen und zu einem leichten Unwohlsein kommen. Wobei einige Anwender auch über Kopfweh klagen.

Diese zu Beginn auftretenden Begleiterscheinungen sind aber nur kurzweiliger Natur, denn nach wenigen Tagen hat sich der menschliche Körper bereits umgestellt und demnach in den ultimativen Fettverbrennungsmodus umgeschaltet. Kommt jetzt auch noch die Stoffwechseldiät zum Einsatz hat das Depotfett kaum mehr ein Chance und so beginnt sich dieses langsam, aber stetig vom Körper zu lösen und verschwindet hoffentlich auf Nimmerwiedersehen.

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Über Robert Milan

Der Autor ist seit dem Jahr 2005 Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung.

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