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5:2 Diät

5 zu 2 Diät Erfahrungen - Vorteile und Nachteile des 5 plus 2 Diätplan

Kennen Sie schon die 5:2 Diät bzw. auch 5 zu 2 Diät genannt? Warum 5 Tage essen nund 2 Tage Diät ein Prozess des Abnehmen einleiten, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Das Thema „Abnehmen“ ist nicht so alt, wie die Menschheit. Zu früheren Zeiten dachten Menschen nicht darüber nach, wie sie abnehmen könnten, sondern eher darüber, wie sie an die nächste Mahlzeit kämen. Man aß, um satt zu werden. Auch war nicht unbedingt eine schlanke Figur vorgesehen.

Man ging seinem Tagwerk nach, das oft aus harter Arbeit bestand, man benutzte seine Füße, um von A nach B zu kommen, brauchte oft tagelang dafür. Alles was zu tun war, wurde durch Muskelkraft erledigt und in den meisten Fällen lag der Kalorienbedarf so hoch, dass er kaum gedeckt werden konnte.

Folgende Fragen zur 5 zu 2 Diät wollen wir in diesem Beitrag beantworten
  • Was ist die 5 zu 2 Diät?
  • Was bringt die 5 zu 2 Diät?
  • Was darf man bei der 5 zu 2 Diät essen?
  • Wie funktioniert die 5 zu 2 Diät?

Mit der Industrialisierung kam die Wende, zumindest für die Wohlhabenden.

Zunächst war es schick, dick zu sein, stand es doch für Wohlstand und Reichtum (dies war übrigens in allen Hochkulturen wie z. B. bei den alten Ägyptern so). Wer zu viel auf den Hüften hatte, konnte damit zeigen, dass er es nicht nötig hatte, wie das gemeine Volk zu arbeiten.

Doch mit den Pfunden kamen auch etliche Krankheiten, sogenannte Zivilisationskrankheiten wie z. B. Diabetes Typ 2, Gallenblasenerkrankungen, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Atembeschwerden, Schlafapnoe, Herzerkrankungen, Arthrose, Gicht und Rückenbeschwerden waren die Folge und sind es bis heute noch.

Während der letzten Kriege allerdings hungerten die Menschen und waren immer auf der Suche nach nahrhaften, vor allem fettreichen Lebensmitteln, um nicht verhungern zu müssen. Auch war das Wissen über Nährstoffgehalte nicht sonderlich groß.

Allerdings lebte fast jeder von dem, was der eigene Garten und der Stall hergaben. Nach dem 2. Weltkrieg änderte sich in Sachen Ernährung vieles. Der Wohlstand kehrte ein. Die USA verhalf uns dazu, zu dem reichen und angesehenen Land zu werden, das wir heute noch sind. Finanziell brachte dies viele Vorteile, jedoch nicht unbedingt für unsere Gesundheit.

Supermärkte kamen auf und machten die einfache Beschaffung von Lebensmitteln möglich. Man brauchte sich nicht mehr die Mühe zu machen und sie selbst heranziehen. Die Lebensmittelindustrie legte den Fleiß an den Tag, der der Gesundheit der Menschen eher zugutegekommen wäre, hätten sie ihn für sich und ihre Familien genutzt.

Stattdessen wurden ständig neue Kreationen vorgestellt, die das Essen noch schneller und bequemer machten. Ernährung stand nicht mehr im Vordergrund, man konnte sich anderen Dingen zuwenden. Allerdings wurde diese nicht gesünder, sondern paradoxer. Geschmacksverstärker ersparen mittlerweile in vielen Fällen mittlerweile natürliche Zutaten, machen aber eben auch dick.

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Die Regale in den Supermärkten sind voll. Mittlerweile finden wir zig Variationen eines Lebensmittels und können uns kaum entscheiden. Man wollte uns weismachen, dass Light-Produkte beim Abnehmen helfen, mischte aber klammheimlich mehr Fett unter, denn man braucht ja einen Geschmacksträger, und als fettarm deklarierte Produkte werden geschmacklich mit mehr Zucker und Geschmacksverstärker unterstützt. Fruchtjoghurt enthält nicht länger Früchte, sondern nur noch Fruchtabfälle oder -reste, den Geschmack kreiert man z. B. mit Hilfe von Schimmelpilzen.

Man bedenke, wo wir eigentlich herkommen und wie einfach es wäre, sich vernünftig zu ernähren. Dazu gesellt sich noch die Problematik der mangelnden Bewegung. Fast alle Strecken werden mit dem Auto, mit dem Bus oder der Bahn bewältigt. Viele Geräte, die uns die Arbeit erleichtern, bremsen uns in der Bewegung. Früher schleppte man einen Teppich in den Garten und klopfte ihn aus, heute schaltet man ganz bequem den Staubsauger ein. Wir kommunizieren per Laptop oder Smartphone, gehen weniger aus dem Haus.

5:2 Diät
Für den Organismus bedeutet dies, dass der Kalorienverbrauch immens gesunken ist, gleichzeitig das Angebot aber zugenommen hat und wir einfach mehr essen können, weil die Vielfalt so groß ist und dies auch tun. Noch nie war es so einfach, an Informationen zum Thema „Ernährung“ zu kommen und mittlerweile könnte theoretisch jeder Fachmann/-frau auf diesem Gebiet sein. Doch ist es einmal so weit gekommen, dass die Pfunde wegmüssen, sei es aus ästhetischen oder gesundheitlichen Gründen, können Diäten helfen.

Seit etlichen Jahren werden unzählige Diäten angeboten. Die Möglichkeiten sind zahlreich, wir kennen die Kartoffeldiät, die Ananasdiät, die Kohlsuppendiät, die Eiweißdiät, die Low-Carb-Diät, die Fastendiät, die Spargeldiät, die Sauerkrautdiät usw. Die sogenannte 5:2-Diät scheint ein neuer Stern am Diäten-Horizont zu sein und verspricht, die Pfunde schnell und nachhaltig purzeln zu lassen – ganz ohne größeren Verzicht und Hungergefühle. Doch wie gut ist sie wirklich? Schauen wir uns das an.

Wie funktioniert die 5:2-Diät?                                                                    

Immer wieder träumen Frauen von der Bikini-Figur (Männer träumen vielleicht vom Sixpack), vor allem, wenn der Sommer naht. Die Verzweiflung lässt sie auf Diäten zurückgreifen, denn die Pfunde müssen schnell purzeln.

Insgesamt 8,7 von 10 Punkten erhielt die 5:2 Diät in einer nicht näher bezeichneten Umfrage. Als Vorteile werden das einfache Konzept, die schnell nach Plan purzelnden Kilos, die Einfachheit, Fundiertheit, Effektivität und die gesunde Basis genannt, Nachteile sind angeblich keine bekannt. Diese Form des Abnehmens scheint den Traum von der Bikini-Figur näherzubringen.

Lesetipp: Die Metabolic Balance Diät

Aber wie soll das funktionieren? Im Original heißt sie „The Fast Diet“, die Fastendiät, und dies ist auch das Konzept: zeitweiliges Fasten. An zwei Tage wöchentlich steht Fasten auf dem Plan, also strenges Diäthalten. An den restlichen fünf Tagen in der Woche darf normal weitergegessen werden.

Wie soll das funktionieren?

Heißhungerattacken machen eine Diät oft zunichte. Mit Mühe und Not hat man es ein paar Tage lang geschafft, sich zu beherrschen, hat auf die heißgeliebte Schokolade oder die Pizza verzichtet und vielleicht sogar 2 kg abgenommen. Schließlich jedoch siegt der Heißhunger und man schlägt zu. Gleich alles auf einmal, weil man ja so lange verzichtet hat. Vernunft und Hirn setzen in solchen Momenten einfach aus.

Sicher haben viele diese bittere Erfahrung schon gemacht, der Frust danach ist groß, denn man hat ja wieder mal versagt und jetzt sind noch ein paar Kilos mehr auf den Rippen. Mancher schafft vielleicht noch einen Anlauf, aber das war’s dann. Es ist nämlich der Nachteil vieler Diäten, dass man ständig verzichten soll. Sie sind einseitig. Vielleicht darf man den ganzen Tag nur Kohlsuppe essen und Unmengen von Wasser trinken.

Da ist der Misserfolg eigentlich schon vorprogrammiert, das schafft kaum einer. Und wenn doch, tritt spätestens nach Ende der Diät und mit Aufnahme der normalen Ernährung der sogenannte Jo-Jo-Effekt ein, was bedeutet, dass die Pfunde wiederkommen mit Brüdern und Schwestern. Soll heißen, nach ein paar Monaten liegt das Gewicht noch höher, als zu Beginn der Diät. Das frustriert und treibt Menschen dazu, noch mehr zu essen.

Der menschliche Körper schlau ist, denn nach zwei Wochen einer klassischen Dauerdiät spürt er, dass er sich in einer Phase befindet, in der er nicht genügend Nahrung bekommt und schaltet auf Sparflamme. Infolgedessen sinkt der Kalorienverbrauch und der Organismus lagert Fettreserven ein, was das Abnehmen noch schwerer macht, vor allem, wenn man sich nicht genügend bewegt.

Hier verspricht die 5 zu 2 Diät Abhilfe, da man an fünf Tagen der Woche normal weiteressen kann, lediglich zwei Tage lang wird gefastet. In diesen zwei Tagen setzt das Alarmsystem mit dem Signal „Hungersnot“ noch nicht ein, d. h. das physische Sparprogramm wird noch nicht aktiviert.

Wer hat die 5:2-Diät entwickelt?

Es gibt wenige Menschen, die über viele Wochen in der Lage sind, diszipliniert Diät zu halten. Vor allem, weil oft nicht der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund steht, sondern wirklich nur ein kurzer und schneller Erfolg. Frauen wollen im Bikini gut aussehen, die alte Jeans in Größe 38 muss wieder passen, man hat ein traumhaftes Kleid (vielleicht das Hochzeitskleid?) gesehen und möchte unbedingt hineinschrumpfen.

Gründe gibt es viele, doch sie werden oft mit wenig Verstand und Fachwissen angegangen. Kurzfristig abnehmen kann man mit vielen Diäten, doch der Erfolg hält oft nicht an. Zudem ist eine Schlankheitskur oft schwer mit Alltag und Freizeit zu vereinbaren. Die beiden britischen Ernährungsmediziner Tony Howell und Michelle Harvie glauben, nun eine Alternative zu sämtlichen herkömmlichen Abnehmkuren entwickelt zu haben: Die 5 plus 2 Diät.

Was darf man essen?

Fasten an zwei Tagen, das ist der Plan. Das bedeutet, dass Frauen an diesen Tagen lediglich 500 kcal und Männer 600 kcal zu sich nehmen dürfen. Die dafür vorgesehenen Tage sind frei wählbar. Sie können direkt hintereinanderliegen oder im Abstand. Das bleibt jedem selbst überlassen. An den anderen fünf Tagen darf nach Herzenslust geschlemmt werden, erlaubt sind ca. 2.000 kcal. Leider wird hier nicht zwischen Mann und Frau, zwischen groß und klein unterschieden.

  • Kalorienzählen und Verzicht ist an diesen Tagen nicht gestattet
  • Auch Nudeln, Süßigkeiten und Brot sind explizit erlaubt

Erlaubt ist also, was mann oder frau mag? Grundsätzlich ja, verzichten muss man nicht. Die Erfinder der Diät Howell und Harvie raten allerdings vom sinn- und maßlosen Schlemmen ab. Der Erfolg beim Abnehmen ist auch davon abhängig, was man an diesen fünf Tagen isst und dass man sich nicht über-frisst. Wer ehrlich ist gibt zu, dass es eigentlich auch keinen Spaß mehr macht so viel zu essen, sondern vielmehr schon zum Zwang geworden ist.

Fachleute raten daher, an diesen fünf normalen Tagen Stoffwechsel fördernde Lebensmittel zu essen, also eine Stoffwechseldiät zu machen. Man spricht hier auch von der Metabolic Balance. Hierbei werden eiweißhaltige Lebensmittel mit wenig Kohlenhydrate verbunden, sodass auf diese Weise der Stoffwechsel kräftig angekurbelt wird und der Blutzuckerspiegel konstant bleibt (dieser beschert uns, wenn er nicht konstant bleibt, die Heißhungerattacken).

5:2 Diät
5:2 Diät setzt auf eiweißhaltige Lebensmittel

Die typischen Nahrungsmittel hierbei sind Obst und Gemüse (Kohlenhydrate) und Fleisch (Eiweiß). Zucker steht in dieser Zeit nicht auf dem Speiseplan. Der aufmerksame Leser hat sicher schon bemerkt, dass diese Diät für Vegetarier völlig ungeeignet ist, da sie vorwiegend aus Fleisch, also Eiweiß besteht. Bei der Stoffwechseldiät sind Kohlenhydrate und Zucker absolut verboten, ebenso wie Salz und Öl.

500 bis 600 kcal an den Fastentagen sind keine große Menge, daher muss die Wahl der Lebensmittel wohlüberlegt sein. Würde man hier eine Portion Nudeln essen, müsste man für den Rest des Tages hungern. Dies wäre also nicht der richtige Weg. Günstiger wären hier Lebensmittel, die viele Proteine (Eiweiß) und zahlreiche Ballaststoffe enthalten.

Finger weg von kohlenhydratreichen Lebensmitteln, sie haben viele Kalorien und das Sättigungsgefühl hält nur kurz an, da es sich meist um sogenannte leere Kohlenhydrate handelt, die den Blutzuckerspiegel schnell in die Höhe treiben, ihn aber ebenso schnell wieder absinken lassen und sich bald der Hunger wieder einstellt.

An den Fastentagen sind daher folgende Lebensmittel zu empfehlen:

  • Gemüse
  • Obst
  • Magerer Fisch
  • Mageres Fleisch

Sie enthalten alles, was unser Körper braucht: Proteine, Kohlenhydrate und Fett. Es gibt Diäten, die ausschließlich nur Gemüse, nur Obst, nur Fisch oder nur Fleisch zum Inhalt haben. Mit all diesen Lebensmitteln kann man tatsächlich abnehmen, aber der Jo-Jo-Effekt ist vorprogrammiert, da die darin enthaltenen Nährstoffe recht einseitig sind.

Würden wir nur Gemüse essen, nähmen wir zwar kaum Fett und wenig Kohlenhydrate zu uns, also wenig Kalorien, aber auch der Proteingehalt ist nicht immer ausreichend. Obst hat viele Kohlenhydrate, aber wenig Fett und Proteine.

Fisch enthält viel Eiweiß und viele Arten die wichtigen Omega-3-Fettsäuren, jedoch von Kohlenhydraten keine Spur. Ähnlich verhält es sich mit magerem Fleisch, auch hier keine Kohlenhydrate, viel Eiweiß, etwas Fett. Viele Diäten suggerieren, dass Kohlenhydrate und Fette „böse“ Lebensmittel seien, die dick machen.

Mit diesem Vorurteil sei hier aufgeräumt: der Körper benötigt alle drei Nährstoffe (Proteine, Kohlenhydrate, Fett), um alle Systeme in Gang zu halten. Viele Menschen können nur nicht maßhalten und übertreiben es mit Schokolade, Burger & Co. Daher ist es wichtig, wirklich alle Bereiche bei der Ernährung abzudecken und einen Mangel zu vermeiden. Der Heißhunger macht sonst früher oder später alle Bemühungen zunichte.

Natürlich wurde bei der 5 plus 2 Diät auch der Getränkekonsum bedacht. Optimal sind hierbei ungesüßter Früchte- oder Kräutertee und/oder Wasser. Kaffee, Alkohol und schwarzer Tee hingegen sind verboten. Ebenso Cola, Limonade und Obstsäfte, die aufgrund ihres Zuckergehaltes die wahren Dickmacher sind. In einem Glas Cola mit 0,2 l Inhalt befinden sich ganze 8 Stück Würfelzucker. Ein Stück Würfelzucker wiegt drei Gramm und 8 x 3 = 24. Eine Cola enthält also 24 g Zucker á 9 kcal/g = 106 kcal.

Was darf man denn nun an den Nicht-Fastentagen wirklich essen?

Grundsätzlich ist wirklich alles erlaubt. Der Gedanke dahinter ist, nicht zu streng zu sein, um den Druck aus der Diät zu nehmen. Verbote üben einen großen Reiz aus, denn Menschen möchten immer das haben, was sie nicht dürfen. Wer sich ständig die Schokolade verkneift, wird irgendwann schwach und verschlingt die ganze Tafel. Das ist dann kein Genuss mehr, nur noch Gier. Solche Fressattacken gehen zu Lasten des Abnehm-Erfolges und der Lebensfreude.

Wir dürfen dabei nicht vergessen, dass die Ernährung alle Körpersysteme am Laufen hält, einschließlich unseres Gehirns. Wer maßlos isst, verlernt schnell, auf die Signale des Körpers zu achten. Die 5:2-Diät bietet die Chance, die Bedürfnisse des Körpers wieder kennenzulernen und auf die Signale zu achten. Wer durchhält, wird feststellen, dass die Heißhungerattacken bald nachlassen und schließlich ganz aufhören.

Manch einer stellt die Frage, ob diese Schlemmertage nicht gefährlich sind für den Abnehmerfolg. Verschiedene Studien haben folgende Ergebnisse gezeigt: Die Teilnehmer essen an diesen Tagen zwar ca. 10 % mehr als sonst, liegen durchschnittlich aber immer noch unter der üblichen Menge. Denn an den Fastentagen werden schließlich 75 % der Kalorien eingespart, was zu einer Negativ-Bilanz führt.

Das sind 5:2 Diät Erfahrungen

Sucht man im Internet Berichte über die Erfahrungen mit dieser Diät und studiert die Kommentare, wird man schnell erkennen, dass diese recht positiv ausfallen. Um ihr Wohlfühlgewicht zu halten, mussten sich die Teilnehmer nicht quälen, so wird berichtet. Genau das ist wissenschaftlich begründbar. Ernährungsexperten wissen schon seit längerem, dass die Messfühler im menschlichen Verdauungstrakt ermüden, wenn man ständig am Essen ist.

Als Folge davon weiß man gar nicht mehr, was Hunger ist und das Gehirn registriert keine Sättigungssignale mehr. Unser Körper verlangt also immer mehr, weil keine Signale mehr gesendet werden und das Gehirn eigentlich gar nicht mehr weiß, ob der Magen satt ist oder nicht. Mittels der Fastentage besteht daher die Möglichkeit, dieses natürliche Gleichgewicht zwischen Hunger und Sättigung wiederherzustellen.

Auch lässt sich so der ständige Appetit stoppen und der Esszwang lässt nach. Wer länger als zwei Wochen durchhält wird belohnt. Das Level der Substanz „Brain-derived neurotrophic factor“ (BDNF) steigt wieder an, welches den Hunger hemmt und gleichzeitig den Energieverbrauch steigert.

Folglich wird man besser und schneller satt und gesundheitliche Gefahren wie Herzerkrankungen, Krebs und Diabetes mit ihren Folgeerkrankungen werden drastisch reduziert. Zugleich reguliert sich der Blutdruck und rheumatische oder asthmatische Erkrankungen können gelindert werden. Auch der Alterungsprozess des Körpers kann verlangsamt werden, das wünschen wir uns doch alle. Vielleicht sollten wir uns mal wieder bewusstmachen, dass Essen ein wichtiger Vorgang ist und dass man ist, was man isst.

Video: 5:2 Diät Erfahrungen

Wie kann man durchhalten bei der 5 zu 2 Diät?

Anfangs ist die Motivation groß. Natürlich will man schnell abnehmen, doch was so lange zum Wachsen gebraucht hat, braucht auch eine Weile zum Schrumpfen. Wer aber wenigstens schon zwei Tage durchgehalten hat und einen kleinen Erfolg zu verzeichnen hat, will diesen nicht aufs Spiel setzen. Nach den ersten beiden Wochen wird man ganz sicher überlegen, was man zu sich nimmt, um das Erreichte nicht zu gefährden. Ganz wichtig: Der Weg ist das Ziel!

Bitte nicht die große Zahl vor Augen haben, sondern immer nur das nächste Kilo. Schritt-für-Schritt-Bewältigung nennt man das. Auch ist es ein schönes Gefühl zu wissen, dass man an den fünf Tagen theoretisch alles essen kann, was man will, es aber nicht tut, um den erreichten Erfolg nicht zu gefährden, sondern Überlegungen über Art und Menge der Nahrung anstellt.

  • Dies ist gut für das Selbstbewusstsein. Jeder durchgehaltene Tag macht es stärker.
  • Das steigert wiederum die Motivation.
  • Die schnellen Veränderungen im Stoffwechsel erleichtern das Durchhalten zusätzlich.

Der Gedanke an die heißgeliebte Pizza wird nach und nach verblassen, da man sich besser, gesünder, aktiver fühlen wird. Es ist bei dieser Diät nicht notwendig, sich unter Druck zu setzen! Und auch ein Versagen bedeutet nicht den Weltuntergang. Einfach weitermachen, einfach durchhalten!

Welche Vorteile bietet die 5:2 Diät?

  • An erster Stelle steht der Verzicht, der sich auf zwei Tage in der Woche beschränkt. Das hat viel weniger Verzicht und Frust zur Folge.
  • Auch ist die Diät durchaus alltagstauglich, was man nicht von jeder Abnehmkur sagen kann.
  • Einladungen von Freunden und Bekannten müssen nicht ausgeschlagen werden, weil gerade nur bestimmte Nahrungsmittel auf dem Speiseplan stehen. Denn genau an diesen Faktoren scheitern viele Diäten.
  • Die Teilnehmer beginnen aufgrund ihres Erfolges, sich mit gesunder und ausgewogener Ernährung zu beschäftigen, denn nach der Diät möchte sicher niemand mehr den Rückwärtsgang einlegen und den errungenen Erfolg aufs Spiel setzen.
  • Mangelerscheinungen wird aufgrund der Nährstoffdichte und des Kaloriengehaltes vorgebeugt. Dieser Faktor spielt bei vielen anderen Schlankheitskuren eine große Rolle und macht ein längeres Durchhalten unmöglich.
  • Nicht zu verachten sind die gesundheitlichen Aspekte: sinkender Blutdruck, regulierte Cholersterinwerte, Verringerung der Risiken, an Krebs oder Demenz zu erkranken.
  • Mit dieser Diät ist es möglich, zu einem gesunden und ausgewogenen Lebensstil zu finden, in dem vielleicht auch das Thema Sport seinen Platz findet.

Hat die 5:2 Diät auch Nachteile?

Ja, es gibt Nachteile. Sie sind aber vergleichsweise gering. Es besteht z. B. die Gefahr, dass man sich an den Nicht-Fastentagen maßlos überfrisst. Das ist oft zu Beginn der Diät der Fall. Im Laufe der Zeit werden mit wachsendem Verständnis diese Anfälle geringer.

Es wird auch bemängelt, dass nicht automatisch der Lerneffekt eintritt. Sicher, an den Genusstagen sind keine Lebensmittel vorgeschrieben, es wird von den Erfindern der 5:2 Diät lediglich eine Empfehlung ausgesprochen. Aber wer ernsthaft damit beginnt, wird bald feststellen, dass er, will er durchhalten und endlich Kilos verlieren, sich mit einer gesünderen und ausgewogeneren Ernährung beschäftigen muss.

Einen Wermutstropfen gibt es: Es wird bei den Empfehlungen nicht auf die Wichtigkeit von Sport und ausreichender Bewegung aufmerksam gemacht. Doch niemand ist auf diesem Gebiet unwissend, aber jeder ist erwachsen genug, die Notwendigkeit von Bewegung zu erkennen. Schließlich haben wir ein ausgeklügeltes Bewegungssystem mit Armen und Beinen. Wir sind dazu geboren, uns zu bewegen.

Fazit zur 5:2 Diät

Diese Diät läuft wesentlich stressfreier ab. Wer den Anfang gemacht hat wird bald merken, dass die Aufregung nachlässt und der Genuss nicht automatisch wegfällt. Im Gegenteil: neue Genüsse kommen hinzu. Fastentage wechseln sich mit Genusstagen ab, der Druck wird also nicht groß. Das wirkt sich auf das Durchhaltevermögen und auf die Motivation aus, was wiederum zur Folge hat, dass das Selbstwertgefühl steigt. Auch das sich verändernde Selbstbild hilft dabei.

Nimmt man es genau, so wird man merken, dass es sich nicht wirklich um eine Diät, sondern um eine Umstellung des Lebensstils handelt. Das haben bereits viele Teilnehmer erfahren, denn die Abbruchquote ist viel geringer, als bei anderen Diäten. Diese Methode ist langfristig angelegt, nur so kann man auf Dauer sein Gewicht halten.

Lesen Sie auch: Die Stoffwechseldiät

Denn Abnehmen ist das eine, eine ganz andere Sache ist aber das Gewichthalten. Eine Diät macht wenig Sinn, wenn man wenige Wochen nach Beendigung wieder am Ausgangspunkt ist. Durch die kurzen Hungerphasen bei der 5:2 Diät wird der Stoffwechsel nicht verlangsamt. Dies ist nur bei längeren Hungerkuren der Fall. Sie lässt sich in den Alltag integrieren, dies ermöglicht eine große Freiheit. Es ergeben sich kaum Einschränkungen.

Nutzen Sie Waage und Maßband, tragen Sie Kleidung, die schon lange nicht mehr gepasst hat. Schauen Sie sich im Spiegel an und belohnen Sie sich mit neuer Kleidung oder einer Typveränderung. Fangen Sie neue Dinge an, z. B. einen Kochkurs. Insgesamt ist diese 5:2 Diät doch recht empfehlenswert, wenn auch nicht ein Leben lang. Langfristig sollte man sich an ein maßvolles Essen angewöhnen und auch die richtigen Lebensmittel wählen.

Proteine, Fett und Kohlenhydrate sind gleichermaßen wichtig. Es gibt keine bösen Nährstoffe. Unser Körper braucht sie. Die 5 zu 2 Diät kann helfen, uns auf diesen guten Weg zu bringen. Und vielleicht gehen wir noch weiter und beginnen eine Sportart, manchmal reicht auch schon der tägliche Gang durch den großen Park oder den nahegelegenen Wald.

5:2 Diät
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Über Michael (Doc) Young

Michael "Doc" Young - Seit 8 Jahren Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Wenn er nicht mit seinem Wohnmobil unterwegs ist zählen Fotografieren und Fitnesstraining zu seinen Hobby's.

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2 Kommentare

  1. Hallo,
    seit 7 Wochen mache ich jetzt die “5:2 Diät”.
    Nach meiner Überzeugung ist es keine Diät sondern eine Ernährungsweise.
    Diese ist allerdings auch dazu geeignet Gewicht zu verlieren.

    Meine Ergebnisse seit dem Start vor 7 Wochen sehen so aus:
    • Bauchumfang -5,0 cm
    • Gewicht -6,1 kg
    • BMI -1,7
    • Körperfett -4,2 kg .

    Meine chronischen Gelenkschmerzen sind fast vollständig verschwunden, kommen nur noch manchmal schwach und für kurze Zeit wieder.

    Meine persönlichen Erfahrungen und warum ich mich für diese Ernährungsweise entschieden habe können in meinem Blog

    5zu2.wordpress.com/

    nachgelesen werden.

    Gruß
    Jens

  2. Hallo, hast du für mich ein paar Beispiele wie du dich so ernährt hast ?

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