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5:2 Diät

5 zu 2 Diät Erfahrungen - Vorteile und Nachteile des 5 plus 2 Diätplan

Kennen Sie schon die 5:2 Diät bzw. auch 5 zu 2 Diät genannt? Warum 5 Tage essen nund 2 Tage Diät ein Prozess des Abnehmen einleiten, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Das Thema ‚ÄěAbnehmen‚Äú ist nicht so alt, wie die Menschheit. Zu fr√ľheren Zeiten dachten Menschen nicht dar√ľber nach, wie sie abnehmen k√∂nnten, sondern eher dar√ľber, wie sie an die n√§chste Mahlzeit k√§men. Man a√ü, um satt zu werden. Auch war nicht unbedingt eine schlanke Figur vorgesehen.

Man ging seinem Tagwerk nach, das oft aus harter Arbeit bestand, man benutzte seine F√ľ√üe, um von A nach B zu kommen, brauchte oft tagelang daf√ľr. Alles was zu tun war, wurde durch Muskelkraft erledigt und in den meisten F√§llen lag der Kalorienbedarf so hoch, dass er kaum gedeckt werden konnte.

Mit der Industrialisierung kam die Wende, zumindest f√ľr die Wohlhabenden.

Zun√§chst war es schick, dick zu sein, stand es doch f√ľr Wohlstand und Reichtum (dies war √ľbrigens in allen Hochkulturen wie z. B. bei den alten √Ągyptern so). Wer zu viel auf den H√ľften hatte, konnte damit zeigen, dass er es nicht n√∂tig hatte, wie das gemeine Volk zu arbeiten.

Doch mit den Pfunden kamen auch etliche Krankheiten, sogenannte Zivilisationskrankheiten wie z. B. Diabetes Typ 2, Gallenblasenerkrankungen, Bluthochdruck, Fettstoffwechselst√∂rungen, Atembeschwerden, Schlafapnoe, Herzerkrankungen, Arthrose, Gicht und R√ľckenbeschwerden waren die Folge und sind es bis heute noch.

W√§hrend der letzten Kriege allerdings hungerten die Menschen und waren immer auf der Suche nach nahrhaften, vor allem fettreichen Lebensmitteln, um nicht verhungern zu m√ľssen. Auch war das Wissen √ľber N√§hrstoffgehalte nicht sonderlich gro√ü.

Allerdings lebte fast jeder von dem, was der eigene Garten und der Stall hergaben. Nach dem 2. Weltkrieg √§nderte sich in Sachen Ern√§hrung vieles. Der Wohlstand kehrte ein. Die USA verhalf uns dazu, zu dem reichen und angesehenen Land zu werden, das wir heute noch sind. Finanziell brachte dies viele Vorteile, jedoch nicht unbedingt f√ľr unsere Gesundheit.

Superm√§rkte kamen auf und machten die einfache Beschaffung von Lebensmitteln m√∂glich. Man brauchte sich nicht mehr die M√ľhe zu machen und sie selbst heranziehen. Die Lebensmittelindustrie legte den Flei√ü an den Tag, der der Gesundheit der Menschen eher zugutegekommen w√§re, h√§tten sie ihn f√ľr sich und ihre Familien genutzt.

Stattdessen wurden st√§ndig neue Kreationen vorgestellt, die das Essen noch schneller und bequemer machten. Ern√§hrung stand nicht mehr im Vordergrund, man konnte sich anderen Dingen zuwenden. Allerdings wurde diese nicht ges√ľnder, sondern paradoxer. Geschmacksverst√§rker ersparen mittlerweile in vielen F√§llen mittlerweile nat√ľrliche Zutaten, machen aber eben auch dick.

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The Fast Diet - Das Original: 5 Tage essen, 2 Tage fasten -
  • Dr. Michael Mosley, Mimi Spencer
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5+2= schlank: So leicht kann Abnehmen sein: 5 Tage essen, 2 Tage reduzieren
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Die Regale in den Superm√§rkten sind voll. Mittlerweile finden wir zig Variationen eines Lebensmittels und k√∂nnen uns kaum entscheiden. Man wollte uns weismachen, dass Light-Produkte beim Abnehmen helfen, mischte aber klammheimlich mehr Fett unter, denn man braucht ja einen Geschmackstr√§ger, und als fettarm deklarierte Produkte werden geschmacklich mit mehr Zucker und Geschmacksverst√§rker unterst√ľtzt. Fruchtjoghurt enth√§lt nicht l√§nger Fr√ľchte, sondern nur noch Fruchtabf√§lle oder -reste, den Geschmack kreiert man z. B. mit Hilfe von Schimmelpilzen.

Man bedenke, wo wir eigentlich herkommen und wie einfach es w√§re, sich vern√ľnftig zu ern√§hren. Dazu gesellt sich noch die Problematik der mangelnden Bewegung. Fast alle Strecken werden mit dem Auto, mit dem Bus oder der Bahn bew√§ltigt. Viele Ger√§te, die uns die Arbeit erleichtern, bremsen uns in der Bewegung. Fr√ľher schleppte man einen Teppich in den Garten und klopfte ihn aus, heute schaltet man ganz bequem den Staubsauger ein. Wir kommunizieren per Laptop oder Smartphone, gehen weniger aus dem Haus.

5:2 Diät
F√ľr den Organismus bedeutet dies, dass der Kalorienverbrauch immens gesunken ist, gleichzeitig das Angebot aber zugenommen hat und wir einfach mehr essen k√∂nnen, weil die Vielfalt so gro√ü ist und dies auch tun. Noch nie war es so einfach, an Informationen zum Thema ‚ÄěErn√§hrung‚Äú zu kommen und mittlerweile k√∂nnte theoretisch jeder Fachmann/-frau auf diesem Gebiet sein. Doch ist es einmal so weit gekommen, dass die Pfunde wegm√ľssen, sei es aus √§sthetischen oder gesundheitlichen Gr√ľnden, k√∂nnen Di√§ten helfen.

Seit etlichen Jahren werden unz√§hlige Di√§ten angeboten. Die M√∂glichkeiten sind zahlreich, wir kennen die Kartoffeldi√§t, die Ananasdi√§t, die Kohlsuppendi√§t, die Eiwei√üdi√§t, die Low-Carb-Di√§t, die Fastendi√§t, die Spargeldi√§t, die Sauerkrautdi√§t usw. Die sogenannte 5:2-Di√§t scheint ein neuer Stern am Di√§ten-Horizont zu sein und verspricht, die Pfunde schnell und nachhaltig purzeln zu lassen ‚Äď ganz ohne gr√∂√üeren Verzicht und Hungergef√ľhle. Doch wie gut ist sie wirklich? Schauen wir uns das an.

Wie funktioniert die 5:2-Diät?                                                                    

Immer wieder tr√§umen Frauen von der Bikini-Figur (M√§nner tr√§umen vielleicht vom Sixpack), vor allem, wenn der Sommer naht. Die Verzweiflung l√§sst sie auf Di√§ten zur√ľckgreifen, denn die Pfunde m√ľssen schnell purzeln.

Insgesamt 8,7 von 10 Punkten erhielt die 5:2 Diät in einer nicht näher bezeichneten Umfrage. Als Vorteile werden das einfache Konzept, die schnell nach Plan purzelnden Kilos, die Einfachheit, Fundiertheit, Effektivität und die gesunde Basis genannt, Nachteile sind angeblich keine bekannt. Diese Form des Abnehmens scheint den Traum von der Bikini-Figur näherzubringen.

Aber wie soll das funktionieren? Im Original hei√üt sie ‚ÄěThe Fast Diet‚Äú, die Fastendi√§t, und dies ist auch das Konzept: zeitweiliges Fasten. An zwei Tage w√∂chentlich steht Fasten auf dem Plan, also strenges Di√§thalten. An den restlichen f√ľnf Tagen in der Woche darf normal weitergegessen werden.

Wie soll das funktionieren?

Hei√ühungerattacken machen eine Di√§t oft zunichte. Mit M√ľhe und Not hat man es ein paar Tage lang geschafft, sich zu beherrschen, hat auf die hei√ügeliebte Schokolade oder die Pizza verzichtet und vielleicht sogar 2 kg abgenommen. Schlie√ülich jedoch siegt der Hei√ühunger und man schl√§gt zu. Gleich alles auf einmal, weil man ja so lange verzichtet hat. Vernunft und Hirn setzen in solchen Momenten einfach aus.

Sicher haben viele diese bittere Erfahrung schon gemacht, der Frust danach ist groß, denn man hat ja wieder mal versagt und jetzt sind noch ein paar Kilos mehr auf den Rippen. Mancher schafft vielleicht noch einen Anlauf, aber das war’s dann. Es ist nämlich der Nachteil vieler Diäten, dass man ständig verzichten soll. Sie sind einseitig. Vielleicht darf man den ganzen Tag nur Kohlsuppe essen und Unmengen von Wasser trinken.

Da ist der Misserfolg eigentlich schon vorprogrammiert, das schafft kaum einer. Und wenn doch, tritt sp√§testens nach Ende der Di√§t und mit Aufnahme der normalen Ern√§hrung der sogenannte Jo-Jo-Effekt ein, was bedeutet, dass die Pfunde wiederkommen mit Br√ľdern und Schwestern. Soll hei√üen, nach ein paar Monaten liegt das Gewicht noch h√∂her, als zu Beginn der Di√§t. Das frustriert und treibt Menschen dazu, noch mehr zu essen.

Der menschliche K√∂rper schlau ist, denn nach zwei Wochen einer klassischen Dauerdi√§t sp√ľrt er, dass er sich in einer Phase befindet, in der er nicht gen√ľgend Nahrung bekommt und schaltet auf Sparflamme. Infolgedessen sinkt der Kalorienverbrauch und der Organismus lagert Fettreserven ein, was das Abnehmen noch schwerer macht, vor allem, wenn man sich nicht gen√ľgend bewegt.

Hier verspricht die 5 zu 2 Di√§t Abhilfe, da man an f√ľnf Tagen der Woche normal weiteressen kann, lediglich zwei Tage lang wird gefastet. In diesen zwei Tagen setzt das Alarmsystem mit dem Signal ‚ÄěHungersnot‚Äú noch nicht ein, d. h. das physische Sparprogramm wird noch nicht aktiviert.

Wer hat die 5:2-Diät entwickelt?

Es gibt wenige Menschen, die √ľber viele Wochen in der Lage sind, diszipliniert Di√§t zu halten. Vor allem, weil oft nicht der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund steht, sondern wirklich nur ein kurzer und schneller Erfolg. Frauen wollen im Bikini gut aussehen, die alte Jeans in Gr√∂√üe 38 muss wieder passen, man hat ein traumhaftes Kleid (vielleicht das Hochzeitskleid?) gesehen und m√∂chte unbedingt hineinschrumpfen.

Gr√ľnde gibt es viele, doch sie werden oft mit wenig Verstand und Fachwissen angegangen. Kurzfristig abnehmen kann man mit vielen Di√§ten, doch der Erfolg h√§lt oft nicht an. Zudem ist eine Schlankheitskur oft schwer mit Alltag und Freizeit zu vereinbaren. Die beiden britischen Ern√§hrungsmediziner Tony Howell und Michelle Harvie glauben, nun eine Alternative zu s√§mtlichen herk√∂mmlichen Abnehmkuren entwickelt zu haben: Die 5 plus 2 Di√§t.

Was darf man essen?

Fasten an zwei Tagen, das ist der Plan. Das bedeutet, dass Frauen an diesen Tagen lediglich 500 kcal und M√§nner 600 kcal zu sich nehmen d√ľrfen. Die daf√ľr vorgesehenen Tage sind frei w√§hlbar. Sie k√∂nnen direkt hintereinanderliegen oder im Abstand. Das bleibt jedem selbst √ľberlassen. An den anderen f√ľnf Tagen darf nach Herzenslust geschlemmt werden, erlaubt sind ca. 2.000 kcal. Leider wird hier nicht zwischen Mann und Frau, zwischen gro√ü und klein unterschieden.

  • Kalorienz√§hlen und Verzicht ist an diesen Tagen nicht gestattet
  • Auch Nudeln, S√ľ√üigkeiten und Brot sind explizit erlaubt

Erlaubt ist also, was mann oder frau mag? Grunds√§tzlich ja, verzichten muss man nicht. Die Erfinder der Di√§t Howell und Harvie raten allerdings vom sinn- und ma√ülosen Schlemmen ab. Der Erfolg beim Abnehmen ist auch davon abh√§ngig, was man an diesen f√ľnf Tagen isst und dass man sich nicht √ľber-frisst. Wer ehrlich ist gibt zu, dass es eigentlich auch keinen Spa√ü mehr macht so viel zu essen, sondern vielmehr schon zum Zwang geworden ist.

Fachleute raten daher, an diesen f√ľnf normalen Tagen Stoffwechsel f√∂rdernde Lebensmittel zu essen, also eine Stoffwechseldi√§t zu machen. Man spricht hier auch von der Metabolic Balance. Hierbei werden eiwei√ühaltige Lebensmittel mit wenig Kohlenhydrate verbunden, sodass auf diese Weise der Stoffwechsel kr√§ftig angekurbelt wird und der Blutzuckerspiegel konstant bleibt (dieser beschert uns, wenn er nicht konstant bleibt, die Hei√ühungerattacken).

Die typischen Nahrungsmittel hierbei sind Obst und Gem√ľse (Kohlenhydrate) und Fleisch (Eiwei√ü). Zucker steht in dieser Zeit nicht auf dem Speiseplan. Der aufmerksame Leser hat sicher schon bemerkt, dass diese Di√§t f√ľr Vegetarier v√∂llig ungeeignet ist, da sie vorwiegend aus Fleisch, also Eiwei√ü besteht. Bei der Stoffwechseldi√§t sind Kohlenhydrate und Zucker absolut verboten, ebenso wie Salz und √Ėl.

500 bis 600 kcal an den Fastentagen sind keine gro√üe Menge, daher muss die Wahl der Lebensmittel wohl√ľberlegt sein. W√ľrde man hier eine Portion Nudeln essen, m√ľsste man f√ľr den Rest des Tages hungern. Dies w√§re also nicht der richtige Weg. G√ľnstiger w√§ren hier Lebensmittel, die viele Proteine (Eiwei√ü) und zahlreiche Ballaststoffe enthalten.

Finger weg von kohlenhydratreichen Lebensmitteln, sie haben viele Kalorien und das S√§ttigungsgef√ľhl h√§lt nur kurz an, da es sich meist um sogenannte leere Kohlenhydrate handelt, die den Blutzuckerspiegel schnell in die H√∂he treiben, ihn aber ebenso schnell wieder absinken lassen und sich bald der Hunger wieder einstellt.

An den Fastentagen sind daher folgende Lebensmittel zu empfehlen:

  • Gem√ľse
  • Obst
  • Magerer Fisch
  • Mageres Fleisch

Sie enthalten alles, was unser K√∂rper braucht: Proteine, Kohlenhydrate und Fett. Es gibt Di√§ten, die ausschlie√ülich nur Gem√ľse, nur Obst, nur Fisch oder nur Fleisch zum Inhalt haben. Mit all diesen Lebensmitteln kann man tats√§chlich abnehmen, aber der Jo-Jo-Effekt ist vorprogrammiert, da die darin enthaltenen N√§hrstoffe recht einseitig sind.

W√ľrden wir nur Gem√ľse essen, n√§hmen wir zwar kaum Fett und wenig Kohlenhydrate zu uns, also wenig Kalorien, aber auch der Proteingehalt ist nicht immer ausreichend. Obst hat viele Kohlenhydrate, aber wenig Fett und Proteine.

Fisch enth√§lt viel Eiwei√ü und viele Arten die wichtigen Omega-3-Fetts√§uren, jedoch von Kohlenhydraten keine Spur. √Ąhnlich verh√§lt es sich mit magerem Fleisch, auch hier keine Kohlenhydrate, viel Eiwei√ü, etwas Fett. Viele Di√§ten suggerieren, dass Kohlenhydrate und Fette ‚Äěb√∂se‚Äú Lebensmittel seien, die dick machen.

Mit diesem Vorurteil sei hier aufger√§umt: der K√∂rper ben√∂tigt alle drei N√§hrstoffe (Proteine, Kohlenhydrate, Fett), um alle Systeme in Gang zu halten. Viele Menschen k√∂nnen nur nicht ma√ühalten und √ľbertreiben es mit Schokolade, Burger & Co. Daher ist es wichtig, wirklich alle Bereiche bei der Ern√§hrung abzudecken und einen Mangel zu vermeiden. Der Hei√ühunger macht sonst fr√ľher oder sp√§ter alle Bem√ľhungen zunichte.

Nat√ľrlich wurde bei der 5 plus 2 Di√§t auch der Getr√§nkekonsum bedacht. Optimal sind hierbei unges√ľ√üter Fr√ľchte- oder Kr√§utertee und/oder Wasser. Kaffee, Alkohol und schwarzer Tee hingegen sind verboten. Ebenso Cola, Limonade und Obsts√§fte, die aufgrund ihres Zuckergehaltes die wahren Dickmacher sind. In einem Glas Cola mit 0,2 l Inhalt befinden sich ganze 8 St√ľck W√ľrfelzucker. Ein St√ľck W√ľrfelzucker wiegt drei Gramm und 8 x 3 = 24. Eine Cola enth√§lt also 24 g Zucker √° 9 kcal/g = 106 kcal.

Was darf man denn nun an den Nicht-Fastentagen wirklich essen?

Grunds√§tzlich ist wirklich alles erlaubt. Der Gedanke dahinter ist, nicht zu streng zu sein, um den Druck aus der Di√§t zu nehmen. Verbote √ľben einen gro√üen Reiz aus, denn Menschen m√∂chten immer das haben, was sie nicht d√ľrfen. Wer sich st√§ndig die Schokolade verkneift, wird irgendwann schwach und verschlingt die ganze Tafel. Das ist dann kein Genuss mehr, nur noch Gier. Solche Fressattacken gehen zu Lasten des Abnehm-Erfolges und der Lebensfreude.

Wir d√ľrfen dabei nicht vergessen, dass die Ern√§hrung alle K√∂rpersysteme am Laufen h√§lt, einschlie√ülich unseres Gehirns. Wer ma√ülos isst, verlernt schnell, auf die Signale des K√∂rpers zu achten. Die 5:2-Di√§t bietet die Chance, die Bed√ľrfnisse des K√∂rpers wieder kennenzulernen und auf die Signale zu achten. Wer durchh√§lt, wird feststellen, dass die Hei√ühungerattacken bald nachlassen und schlie√ülich ganz aufh√∂ren.

Manch einer stellt die Frage, ob diese Schlemmertage nicht gef√§hrlich sind f√ľr den Abnehmerfolg. Verschiedene Studien haben folgende Ergebnisse gezeigt: Die Teilnehmer essen an diesen Tagen zwar ca. 10 % mehr als sonst, liegen durchschnittlich aber immer noch unter der √ľblichen Menge. Denn an den Fastentagen werden schlie√ülich 75 % der Kalorien eingespart, was zu einer Negativ-Bilanz f√ľhrt.

Das sind 5:2 Diät Erfahrungen

Sucht man im Internet Berichte √ľber die Erfahrungen mit dieser Di√§t und studiert die Kommentare, wird man schnell erkennen, dass diese recht positiv ausfallen. Um ihr Wohlf√ľhlgewicht zu halten, mussten sich die Teilnehmer nicht qu√§len, so wird berichtet. Genau das ist wissenschaftlich begr√ľndbar. Ern√§hrungsexperten wissen schon seit l√§ngerem, dass die Messf√ľhler im menschlichen Verdauungstrakt erm√ľden, wenn man st√§ndig am Essen ist.

Als Folge davon wei√ü man gar nicht mehr, was Hunger ist und das Gehirn registriert keine S√§ttigungssignale mehr. Unser K√∂rper verlangt also immer mehr, weil keine Signale mehr gesendet werden und das Gehirn eigentlich gar nicht mehr wei√ü, ob der Magen satt ist oder nicht. Mittels der Fastentage besteht daher die M√∂glichkeit, dieses nat√ľrliche Gleichgewicht zwischen Hunger und S√§ttigung wiederherzustellen.

Auch l√§sst sich so der st√§ndige Appetit stoppen und der Esszwang l√§sst nach. Wer l√§nger als zwei Wochen durchh√§lt wird belohnt. Das Level der Substanz ‚ÄěBrain-derived neurotrophic factor‚Äú (BDNF) steigt wieder an, welches den Hunger hemmt und gleichzeitig den Energieverbrauch steigert.

Folglich wird man besser und schneller satt und gesundheitliche Gefahren wie Herzerkrankungen, Krebs und Diabetes mit ihren Folgeerkrankungen werden drastisch reduziert. Zugleich reguliert sich der Blutdruck und rheumatische oder asthmatische Erkrankungen k√∂nnen gelindert werden. Auch der Alterungsprozess des K√∂rpers kann verlangsamt werden, das w√ľnschen wir uns doch alle. Vielleicht sollten wir uns mal wieder bewusstmachen, dass Essen ein wichtiger Vorgang ist und dass man ist, was man isst.

Wie kann man durchhalten bei der 5 zu 2 Diät?

Anfangs ist die Motivation gro√ü. Nat√ľrlich will man schnell abnehmen, doch was so lange zum Wachsen gebraucht hat, braucht auch eine Weile zum Schrumpfen. Wer aber wenigstens schon zwei Tage durchgehalten hat und einen kleinen Erfolg zu verzeichnen hat, will diesen nicht aufs Spiel setzen. Nach den ersten beiden Wochen wird man ganz sicher √ľberlegen, was man zu sich nimmt, um das Erreichte nicht zu gef√§hrden. Ganz wichtig: Der Weg ist das Ziel!

Bitte nicht die gro√üe Zahl vor Augen haben, sondern immer nur das n√§chste Kilo. Schritt-f√ľr-Schritt-Bew√§ltigung nennt man das. Auch ist es ein sch√∂nes Gef√ľhl zu wissen, dass man an den f√ľnf Tagen theoretisch alles essen kann, was man will, es aber nicht tut, um den erreichten Erfolg nicht zu gef√§hrden, sondern √úberlegungen √ľber Art und Menge der Nahrung anstellt.

  • Dies ist gut f√ľr das Selbstbewusstsein. Jeder durchgehaltene Tag macht es st√§rker.
  • Das steigert wiederum die Motivation.
  • Die schnellen Ver√§nderungen im Stoffwechsel erleichtern das Durchhalten zus√§tzlich.

Der Gedanke an die hei√ügeliebte Pizza wird nach und nach verblassen, da man sich besser, ges√ľnder, aktiver f√ľhlen wird. Es ist bei dieser Di√§t nicht notwendig, sich unter Druck zu setzen! Und auch ein Versagen bedeutet nicht den Weltuntergang. Einfach weitermachen, einfach durchhalten!

Welche Vorteile bietet die 5:2 Diät?

  • An erster Stelle steht der Verzicht, der sich auf zwei Tage in der Woche beschr√§nkt. Das hat viel weniger Verzicht und Frust zur Folge.
  • Auch ist die Di√§t durchaus alltagstauglich, was man nicht von jeder Abnehmkur sagen kann.
  • Einladungen von Freunden und Bekannten m√ľssen nicht ausgeschlagen werden, weil gerade nur bestimmte Nahrungsmittel auf dem Speiseplan stehen. Denn genau an diesen Faktoren scheitern viele Di√§ten.
  • Die Teilnehmer beginnen aufgrund ihres Erfolges, sich mit gesunder und ausgewogener Ern√§hrung zu besch√§ftigen, denn nach der Di√§t m√∂chte sicher niemand mehr den R√ľckw√§rtsgang einlegen und den errungenen Erfolg aufs Spiel setzen.
  • Mangelerscheinungen wird aufgrund der N√§hrstoffdichte und des Kaloriengehaltes vorgebeugt. Dieser Faktor spielt bei vielen anderen Schlankheitskuren eine gro√üe Rolle und macht ein l√§ngeres Durchhalten unm√∂glich.
  • Nicht zu verachten sind die gesundheitlichen Aspekte: sinkender Blutdruck, regulierte Cholersterinwerte, Verringerung der Risiken, an Krebs oder Demenz zu erkranken.
  • Mit dieser Di√§t ist es m√∂glich, zu einem gesunden und ausgewogenen Lebensstil zu finden, in dem vielleicht auch das Thema Sport seinen Platz findet.

Hat die 5:2 Diät auch Nachteile?

Ja, es gibt Nachteile. Sie sind aber vergleichsweise gering. Es besteht z. B. die Gefahr, dass man sich an den Nicht-Fastentagen ma√ülos √ľberfrisst. Das ist oft zu Beginn der Di√§t der Fall. Im Laufe der Zeit werden mit wachsendem Verst√§ndnis diese Anf√§lle geringer.

Es wird auch bem√§ngelt, dass nicht automatisch der Lerneffekt eintritt. Sicher, an den Genusstagen sind keine Lebensmittel vorgeschrieben, es wird von den Erfindern der 5:2 Di√§t lediglich eine Empfehlung ausgesprochen. Aber wer ernsthaft damit beginnt, wird bald feststellen, dass er, will er durchhalten und endlich Kilos verlieren, sich mit einer ges√ľnderen und ausgewogeneren Ern√§hrung besch√§ftigen muss.

Einen Wermutstropfen gibt es: Es wird bei den Empfehlungen nicht auf die Wichtigkeit von Sport und ausreichender Bewegung aufmerksam gemacht. Doch niemand ist auf diesem Gebiet unwissend, aber jeder ist erwachsen genug, die Notwendigkeit von Bewegung zu erkennen. Schlie√ülich haben wir ein ausgekl√ľgeltes Bewegungssystem mit Armen und Beinen. Wir sind dazu geboren, uns zu bewegen.

Fazit zur 5:2 Diät

Diese Di√§t l√§uft wesentlich stressfreier ab. Wer den Anfang gemacht hat wird bald merken, dass die Aufregung nachl√§sst und der Genuss nicht automatisch wegf√§llt. Im Gegenteil: neue Gen√ľsse kommen hinzu. Fastentage wechseln sich mit Genusstagen ab, der Druck wird also nicht gro√ü. Das wirkt sich auf das Durchhalteverm√∂gen und auf die Motivation aus, was wiederum zur Folge hat, dass das Selbstwertgef√ľhl steigt. Auch das sich ver√§ndernde Selbstbild hilft dabei.

Nimmt man es genau, so wird man merken, dass es sich nicht wirklich um eine Diät, sondern um eine Umstellung des Lebensstils handelt. Das haben bereits viele Teilnehmer erfahren, denn die Abbruchquote ist viel geringer, als bei anderen Diäten. Diese Methode ist langfristig angelegt, nur so kann man auf Dauer sein Gewicht halten.

Denn Abnehmen ist das eine, eine ganz andere Sache ist aber das Gewichthalten. Eine Diät macht wenig Sinn, wenn man wenige Wochen nach Beendigung wieder am Ausgangspunkt ist. Durch die kurzen Hungerphasen bei der 5:2 Diät wird der Stoffwechsel nicht verlangsamt. Dies ist nur bei längeren Hungerkuren der Fall. Sie lässt sich in den Alltag integrieren, dies ermöglicht eine große Freiheit. Es ergeben sich kaum Einschränkungen.

Nutzen Sie Waage und Maßband, tragen Sie Kleidung, die schon lange nicht mehr gepasst hat. Schauen Sie sich im Spiegel an und belohnen Sie sich mit neuer Kleidung oder einer Typveränderung. Fangen Sie neue Dinge an, z. B. einen Kochkurs. Insgesamt ist diese 5:2 Diät doch recht empfehlenswert, wenn auch nicht ein Leben lang. Langfristig sollte man sich an ein maßvolles Essen angewöhnen und auch die richtigen Lebensmittel wählen.

Proteine, Fett und Kohlenhydrate sind gleichermaßen wichtig. Es gibt keine bösen Nährstoffe. Unser Körper braucht sie. Die 5 zu 2 Diät kann helfen, uns auf diesen guten Weg zu bringen. Und vielleicht gehen wir noch weiter und beginnen eine Sportart, manchmal reicht auch schon der tägliche Gang durch den großen Park oder den nahegelegenen Wald.

5:2 Diät
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√úber Michael (Doc) Young

Michael "Doc" Young - Seit 8 Jahren Experte im Bereich gesundheitliche Ernährung und Nahrungsergänzung. Wenn er nicht mit seinem Wohnmobil unterwegs ist zählen Fotografieren und Fitnesstraining zu seinen Hobby's.

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2 Kommentare

  1. Hallo,
    seit 7 Wochen mache ich jetzt die „5:2 Di√§t“.
    Nach meiner Überzeugung ist es keine Diät sondern eine Ernährungsweise.
    Diese ist allerdings auch dazu geeignet Gewicht zu verlieren.

    Meine Ergebnisse seit dem Start vor 7 Wochen sehen so aus:
    ‚ÄĘ Bauchumfang -5,0 cm
    ‚ÄĘ Gewicht -6,1 kg
    ‚ÄĘ BMI -1,7
    ‚ÄĘ K√∂rperfett -4,2 kg .

    Meine chronischen Gelenkschmerzen sind fast vollst√§ndig verschwunden, kommen nur noch manchmal schwach und f√ľr kurze Zeit wieder.

    Meine pers√∂nlichen Erfahrungen und warum ich mich f√ľr diese Ern√§hrungsweise entschieden habe k√∂nnen in meinem Blog

    5zu2.wordpress.com/

    nachgelesen werden.

    Gruß
    Jens

  2. Hallo, hast du f√ľr mich ein paar Beispiele wie du dich so ern√§hrt hast ?

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