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Was genau ist Leptin?

Leptin ist ein Hormon, welches auf Proteinen basiert. Zudem besteht Leptin aus insgesamt 167 Aminosäuren und die Produktion erfolgt zum großen Teil in den Fettzellen. Die Bezeichnung stammt hingegen aus dem Griechischen „lepros“, welches übersetzt nichts anderes bedeutet, als dünn. Wobei kleinere Mengen dieses Hormons ebenso im Hypothalamus, in der Skelettmuskulatur, im Knochenmark, sowie in der Plazenta hergestellt werden.

Zudem ist Leptin ein natürlicher Appetithemmer, denn dieses Hormon steuert sowohl das Sättigungsgefühl, als auch das Hungergefühl im menschlichen Körper. Somit handelt es sich hier um ein sogenanntes Schlüsselhormon, welches für die Regulation des idealen Körperfettanteils zuständig ist.

Welche Wirkungsweisen besitzt Leptin?

Leptin ist ein körpereigenes Hormon und reguliert zum einen das Hungergefühl. Demnach gehört dieser Leptin zu den appetitzügelnden Substanzen und besitzt bei der Fettstoffwechselregulierung ein großes Mitspracherecht. Zudem hat dieses Hormon aber ebenfalls eine bedeutende Rolle bei der langanhaltenden Regulierung von Hunger, sowie Sättigung.

So ist der Leptin-Spiegel ein entscheidender Messwert für den Energiestatus im menschlichen Körper. Wobei dieses Hormon dem Sättigungs- und Hungerzentrum wichtige Informationen über die Energiereserven, sowie über die vorhandenen Fetteinlagerungen liefert.

Durchaus besitzt dieses Hormon aber noch weitere Funktionsweisen, denn Leptin blockiert außerdem den Insulin-, sowie den Cortisolausschüttung. Zudem besitzt Leptin auch bei der Fruchtbarkeit ein beachtliches Mitspracherecht.

Unser Lesetipp: So funktioniert eine Leptin Diät

Auf welche Weise arbeitet das  Hormon Leptin?

Mit Hilfe eines Transportmechanismus kann sich Leptin an spezielle Rezeptoren binden. Der überwiegende Teil dieser Rezeptoren findet man, wie bereits erwähnt, im Hypothalamus, also im menschlichen Gehirn. Kleinere Mengen sind außerdem in der Skelettmuskulatur, aber auch im Lebergewebe zugegen. Die hier genannten Leptin-Rezeptoren, welche sich im Gehirn befinden, sind außerdem mit in das Sättigungs- und Hungergefühl verbunden. Je mehr Leptin also im menschlichen Körper zugegen ist, desto besser klappt es hier mit der Kommunikation.

Das viszerale Körperfett ist zudem für die Produktion von Leptin zuständig. Aus diesem Grund kommt es in diesem Fall ganz besonders auf die Fetteinlagerungen an, denn es gilt:

  • Je weniger Leptin im Körper zu finden ist, desto größer ist der Hunger.
  • Je weniger Depotfett außerdem zugegen ist, desto weniger Leptin findet sich im Blut.
  • Je größer die Fetteinlagerungen sind, desto mehr Leptin kann man im Blut finden.
  • Je größer die Leptin Mengen ausfallen, desto weniger Hunger hat der Mensch.

Wie lässt sich das Aufkommen von Leptin im menschlichen Körper beeinflussen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um das Leptin-Aufkommen im menschlichen Körper zu fördern bzw. zu beeinflussen.

  1. Wer einen höheren Anteil an Körperfett besitzt, der kann davon ausgehen, dass er auch über ein höheres Leptin-Aufkommen verfügt.
  2. Wer hingegen die Kalorienzufuhr reduziert, senkt damit gleichzeitig seinen Leptinspiegel.
  3. Mittels der metabolischen Aktivitäten der Fettzellen wird das Leptin-Aufkommen ebenfalls beeinflusst, denn wenn der Stoffwechsel gut arbeitet, funktioniert es bekanntlich auch mit der Gewichtsabnahme. Diese jedem bekannte Tatsache findet auch hier Bestätigung. Zumal viszerales, sowie stoffwechselaktives Körperfett nun einmal zum großen Teil für die Leptin-Produktion zuständig sind.
  4. Des Weiteren wird das Aufkommen von Leptin im menschlichen Körper auch durch den Biorhythmus beeinflusst. Liegen also ganz normale Bedingungen vor, erfolgt die Ausschüttung dieses Hormons in einem festgelegten Rhythmus auf unterschiedliche Art und Weise. Vor allem des Nachts lässt sich demnach ein hoher Leptin-Spiegel nachweisen. Wer allerdings, stets Nachtschichten schiebt, bringt hier den vorgegebenen Rhythmus durcheinander. Aus diesem Grund, empfiehlt es sich so gut es geht nach dem persönlichen Biorhythmus zu leben.
Fazit: Funktioniert der Leptin-Stoffwechsel reibungslos sollte es eigentlich kein Problem sein, sein Idealgewicht zu erreichen. Stellt der menschliche Körper genügend Leptin her, funktionieren sowohl das Hunger-, als auch das Sättigungsgefühl optimal, denn jetzt meldet sich der Hunger genauso zuverlässig an, wie das Satt sein.
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