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Neues Jahr, neue Diät: Was für langanhaltenden Erfolg wirklich wichtig ist
Neues Jahr, neue Diät

Neues Jahr, neue Diät: Was für langanhaltenden Erfolg wirklich wichtig ist

Jedes Jahr aufs Neue steht das Abnehmen, gepaart aus dem Aufbau sportlicher Kondition und einer gesunden Ernährung, bei den Neujahrsvorsätzen vieler Menschen ganz weit oben auf der Liste. Schwört manche auf eine eher fettige Low-Carb-Ernährung, plädieren andere für das Gegenteil mit wenig Fett. Was viele nicht begreifen: Wie kann das alles funktionieren?

Sport ist das A und O

So unbequem es vielleicht zunächst klingen mag, ohne Sport funktioniert eine gesunde Lebensweise langfristig nicht! Der Körper braucht die Bewegung, um gesund zu bleiben und bis ins hohe Alter eigenständig leben zu können. Allein das sollten schon genug Argumente für die tägliche Bewegung sein. Wer allerdings noch nie Sport gemacht hat, sollte mit täglichen 10.000 Schritten Bewegung anfangen, um sich daran zu gewöhnen, bevor er sich in eine beliebte Sportart stürzt, die den Körper gegebenenfalls überlastet und das Immunsystem unnötig schwächt. Auch das Spazieren macht nicht bei jedem Wetter Spaß, aber es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Im Internet gibt es jede Menge Videos zum Mitmachen, bei denen ohne viel Mühe 5.000 bis 10.000 Schritte gemacht werden.

Als kleiner Tipp, kann ein Fitnesstracker für das Handgelenk kann für Einsteiger eine enorme Motivation darstellen. Nach etwa einem Monat gewöhnt man sich langsam an die neuen Gegebenheiten und kann irgendwann anfangen, sich einen Sport zu suchen, der Spaß macht, denn nur dann bleibt man auch langfristig am Ball. Grundsätzlich ist es ratsam, seinen Trainer zu fragen, wann Fitnessprodukte wie Supplements oder Proteinpulver angebracht sind, um beim Gewichtsverlust nicht irgendwann die aufgebauten Muskeln mit abzubauen. Proteinpulver gibt es neben der Variante des bekannten Shakes auch als Riegel und beides in einer großen geschmacklichen Vielfalt. Behaupten viele Menschen, Muskeln wiegen mehr als Fett, so haben sie theoretisch betrachtet recht, jedoch gilt dies nicht als Freifahrtschein, sich mehr Kalorien als nötig reinzupfeifen, denn der Gewichtsunterschied ist kaum existent.

Ein gutes Proteinprodukt sollte daher als Sportanfänger nicht grundsätzlich zusätzlich zu Mahlzeiten und Snacks konsumiert werden, sondern je nach Körpergewicht und Muskulatur eine Zwischenmahlzeit ersetzen, um seinen Zweck zu erfüllen. Bei einem großen Kaloriendefizit durch regelmäßige Sporteinheiten wird der Gaumenschmaus allerdings zum echten Highlight nach den Sporteinheiten.

Welche Diät die richtige für mich ist

Von Saftkuren über Stoffwechseldiäten bis hin zu einer fitnessorientierten Ernährung ist im Netz alles zu finden. Und bei jeder Diät gibt es zig Personen, die von ihren Erfolgen berichten. Dabei braucht es oftmals einiges an Disziplin, um beispielsweise eine Stoffwechseldiät durchzuhalten. Manchmal ist eine radikale Ernährungsumstellung aber der einzige Weg zum Ziel. Wer grundsätzlich gerne Kohlenhydrate konsumiert, sollte jedoch genau überlegen, ob eine Low-Carb-Diät etwas für ihn ist. Denn das Wort Diät bedeutet im eigentlichen Sinne Lebensfall oder Lebensführung. Viele Ernährungsberater empfehlen bei einer klassischen Ernährungsumstellung grundsätzlich vermehrt auf Proteine zu setzen, da diese bei den meisten Menschen im Alltag zu kurz kommen.

Statt des üblichen Shakes wird dann einfach immer wieder ein Löffel des Pulvers mit der beliebigen Geschmacksrichtung in den mageren Naturjoghurt gerührt und schon sind guter Geschmack und Proteine kombiniert, ohne das Gefühl zu verbreiten, auf etwas verzichten zu müssen. Und so sollte es auch bleiben. Es gilt eine Ernährungsweise zu finden, an die man sich vielleicht gewöhnen muss, die einem aber nicht zu viel abverlangt und die einen langfristig glücklich macht.

Unterm Strich haben sowohl Sport als auch Ernährung nämlich den gleichen Knackpunkt wie alle anderen Neujahrsvorsätze, die man sich sonst noch gesteckt hat. Der radikale Weg ist oft schwerer als der leichte und führt deutlich seltener zum Erfolg als erhofft. Nur eine langsame aber stetige Umgewöhnung ist der Schlüssel zum Ziel, wenn man sich vorher genau informiert hat, was zu den eigenen Vorstellungen passt.

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